Osmosewasser Reinigung: Streifenfreie Ergebnisse bei der PV-Reinigung
- Expertenwissen
Warum Technik und Wasserqualität entscheidend für die PV-Reinigung sind
Für eine dauerhaft effiziente Photovoltaikreinigung reicht es nicht aus, nur die Reinigungsintervalle zu kennen. Ebenso entscheidend ist die eingesetzte Technik und insbesondere die Wasserqualität. Die Qualität des verwendeten Wassers bestimmt maßgeblich, ob eine Reinigung wirklich effektiv und nachhaltig ist. Entmineralisiertes Wasser ermöglicht eine rückstandsfreie Reinigung, verhindert Kalkflecken und sorgt dafür, dass sich neue Verschmutzungen deutlich langsamer ablagern. Im Hub-Artikel „Wie oft muss man die Solaranlage reinigen?“ wird deutlich, dass optimale Ergebnisse nur durch das Zusammenspiel von Zeitpunkt und Methode erreicht werden.
Was ist Osmosewasser?
Osmosewasser ist nahezu vollständig entmineralisiertes Wasser, das durch ein spezielles Filterverfahren, die Umkehrosmose, gewonnen wird. Dabei werden gelöste Stoffe wie Kalk, Salze und andere Mineralien aus dem Wasser entfernt, sodass ein besonders reines Wasser entsteht. Dieses besitzt die Fähigkeit, Schmutz effektiv aufzunehmen und rückstandsfrei zu verdunsten. In der Photovoltaikreinigung ist Osmosewasser daher ideal, da es keine Flecken oder Ablagerungen hinterlässt und die Moduloberfläche schonend reinigt.
Problem: Minderwertige Wasserqualität führt zu Rückständen und reduziert die Reinigungswirkung
Wird bei der Reinigung herkömmliches Leitungswasser eingesetzt, bleiben nach dem Trocknen häufig sichtbare Rückstände auf den Modulen zurück. Diese entstehen durch enthaltene Mineralien wie Kalk, die sich auf der Glasoberfläche ablagern und die Lichtdurchlässigkeit verringern.
Ein weiteres Problem ist die beschleunigte Wiederanschmutzung. Die zurückbleibenden Rückstände bieten eine ideale Haftfläche für neue Schmutzpartikel wie Staub, Pollen oder Feinstaub. Dadurch verschlechtert sich nicht nur das Reinigungsergebnis, sondern auch die Effizienz der gesamten Anlage sinkt schneller wieder ab.
Für Gebäudereiniger und PV-Dienstleister bedeutet dies zusätzlichen Arbeitsaufwand, unzufriedene Kunden und geringere Wirtschaftlichkeit.
Lösung: Reines Wasser und abgestimmte Technik für ein dauerhaft sauberes Ergebnis
Die effektivste Lösung besteht im Einsatz von vollständig entmineralisiertem Wasser in Kombination mit geeigneter Reinigungstechnik. Durch den Einsatz von Osmoseanlagen werden Mineralien aus dem Wasser entfernt, sodass es beim Trocknen keine Rückstände hinterlässt.
Reines Wasser besitzt zudem eine höhere Fähigkeit, Schmutzpartikel aufzunehmen und abzutransportieren. In Verbindung mit wasserführenden Bürstensystemen entsteht ein gleichmäßiges Reinigungsergebnis ohne Schlieren oder Flecken.
Ein entscheidender Vorteil liegt in der reduzierten Wiederanschmutzung. Da keine Rückstände auf der Oberfläche verbleiben, können sich neue Verschmutzungen deutlich schlechter festsetzen. Dies verlängert die Zeit bis zur nächsten Reinigung und verbessert die Gesamtwirtschaftlichkeit der Anlage nachhaltig.
Vorteile von Osmosewasser gegenüber Leitungswasser in der Solarreinigung
Vorteile
Nutzen
Rückstandsfreie Reinigung
Keine Kalkflecken oder Schlieren auf den PV-Modulen
Höhere Reinigungsleistung
Schmutz wird effektiver gelöst und vollständig abtransportiert
Reduzierte Wiederanschmutzung
Saubere Oberflächen bleiben länger frei von neuen Ablagerungen
Keine chemischen Zusätze notwendig
Umweltfreundliche Reinigung und geringere Betriebskosten
Schonung der Moduloberfläche
Keine Ablagerungen, die langfristig Schäden verursachen können