Warum ist Osmosewasser ideal für PV-Anlagen? Erfahren Sie, wie Reinwasser Module schonend reinigt und Leistungsverluste reduziert.
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Startseite ❯ Solar-Fachartikel ❯ Expertenwissen ❯ Wie die Wasserqualität die Osmose-Reinigung beeinflusst
Die Wasserqualität ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiche Reinigungsergebnisse mit Osmosewasser. Nur wenn Kalk, Mineralien und andere gelöste Stoffe ausreichend aus dem Wasser entfernt werden, können PV-Anlagen, Glasflächen und Fassaden rückstandsfrei gereinigt werden. Dabei spielen insbesondere die Wasserhärte und der sogenannte ppm-Wert eine entscheidende Rolle. Sie bestimmen, wie sauber das erzeugte Reinwasser ist und wie effektiv die Osmose-Reinigung arbeitet.
Normales Leitungswasser enthält verschiedene Mineralien, Salze und Kalkbestandteile. Beim Verdunsten bleiben diese Stoffe auf der gereinigten Oberfläche zurück. Dadurch entstehen feine Rückstände, an denen sich neuer Schmutz leichter festsetzen kann.
Für die professionelle Reinigung ist deshalb möglichst reines Wasser erforderlich. Je weniger gelöste Stoffe im Wasser enthalten sind, desto sauberer trocknet die Oberfläche auf. Gleichzeitig verlängern sich die Reinigungsintervalle, da sich Schmutz weniger schnell erneut anlagert.
Wer die Grundlagen der Wasseraufbereitung besser verstehen möchte, findet im Beitrag zur „Osmose-Reinigung in der Industrie“ weitere Informationen zur Funktionsweise von Reinwasser und Umkehrosmose.
Die Wasserqualität wird in ppm gemessen. Die Abkürzung steht für „parts per million“ und beschreibt die Menge gelöster Stoffe im Wasser.
Grundsätzlich gilt: Je niedriger der ppm-Wert, desto höher ist die Wasserqualität. Ein niedriger Wert bedeutet, dass nur noch wenige Mineralien und Salze im Wasser enthalten sind. Genau dieses Reinwasser wird für die professionelle Reinigung von PV-Anlagen, Glasflächen und Fassaden benötigt.
Je nach Anwendungsbereich gelten unterschiedliche Anforderungen an die Wasserqualität. Für professionelle Reinigungsergebnisse werden folgende Richtwerte empfohlen:
Diese Werte sorgen dafür, dass das Wasser nahezu rückstandsfrei auftrocknet und keine sichtbaren Kalk- oder Mineralablagerungen hinterlässt.
Aus unserer Erfahrung bei der Reinigung von PV-Anlagen, Glasfassaden und Industrieflächen erzielen wir die besten Ergebnisse mit Reinwasserwerten unter 20 ppm. Insbesondere bei Glasflächen können bereits höhere Werte zu sichtbaren Trocknungsrückständen führen.
Wie sich unterschiedliche Wasseraufbereitungssysteme auf die Wasserqualität und die laufenden Kosten auswirken, zeigt der Vergleich „Umkehrosmose vs. Mischbettharz“.
Keine Kalkflecken auf Oberflächen
Niedrige ppm-Werte verhindern sichtbare Kalk- und Mineralablagerungen nach dem Trocknen des Wassers.
Weniger schnelle Wiederverschmutzung
Ohne Rückstände finden Staub und Schmutz deutlich weniger Haftungsmöglichkeiten auf der Oberfläche.
Gleichmäßige Reinigungsergebnisse
Reinwasser sorgt für eine streifenfreie Reinigung und ein sauberes Erscheinungsbild.
Schonende Reinigung empfindlicher Oberflächen
Die hohe Wasserqualität ermöglicht eine effektive Reinigung ohne aggressive Chemikalien.
Bessere Lichtdurchlässigkeit bei PV-Modulen
Saubere Moduloberflächen unterstützen die optimale Nutzung des einfallenden Sonnenlichts.
Insbesondere bei der Reinigung von Solarmodulen spielt die Wasserqualität eine wichtige Rolle. Warum Reinwasser für die Solarreinigung besonders geeignet ist, erläutert der Beitrag „Warum Osmosewasser für PV-Anlagen die beste Reinigungslösung ist“.
Die Wasserhärte unterscheidet sich je nach Region teilweise erheblich. In Deutschland reichen die Werte von etwa 70 ppm bei weichem Wasser bis zu rund 500 ppm bei sehr hartem Wasser.
Je höher die Wasserhärte, desto mehr Mineralien und Kalk müssen aus dem Wasser entfernt werden. Dadurch steigen die Anforderungen an die Wasseraufbereitung und die Einstellungen der Osmoseanlage müssen entsprechend angepasst werden.
Für professionelle Reinigungssysteme ist die Berücksichtigung der lokalen Wasserqualität deshalb besonders wichtig.
Die Wasserqualität wird in der Praxis mit einem sogenannten TDS-Messgerät oder Leitwertmessgerät kontrolliert. Diese Geräte zeigen den ppm-Wert des Wassers an und ermöglichen eine schnelle Überprüfung der Reinwasserqualität.
Vor Beginn der Reinigung wird dabei häufig sowohl das Leitungswasser als auch das erzeugte Osmosewasser gemessen. So lässt sich kontrollieren, ob die Osmoseanlage die gewünschte Wasserqualität erreicht.
Osmoseanlagen sind für die Aufbereitung von normalem Leitungswasser ausgelegt. Dieses bietet eine kontrollierbare Wasserqualität und konstante Ausgangswerte für die Filtertechnik.
Brunnenwasser oder andere natürliche Wasserquellen enthalten dagegen häufig zusätzliche Schwebstoffe und Verunreinigungen. Diese können Filtersysteme schneller belasten und den Wartungsaufwand erhöhen.
Für einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb empfiehlt sich deshalb die Nutzung von Leitungswasser als Ausgangsbasis für die Reinwassererzeugung.
Die Wasserqualität hat direkten Einfluss auf die Ergebnisse der Osmose-Reinigung. Niedrige ppm-Werte sorgen für rückstandsfreie Oberflächen, weniger Wiederverschmutzung und eine höhere Reinigungsqualität.
Wer PV-Anlagen, Glasflächen oder Fassaden professionell reinigen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die Reinigungstechnik achten, sondern auch auf die Qualität des eingesetzten Wassers. Erst das Zusammenspiel aus geeigneter Wasseraufbereitung und moderner Reinigungstechnik ermöglicht optimale Ergebnisse.
Weitere Informationen zu den verfügbaren Wassersystemen für die professionelle Reinigung finden Sie auf unserer Add Ons Seite.
Ob landwirtschaftliche Dachanlage, Gewerbedach oder großer Solarpark – die wirtschaftlich optimale Reinigungslösung hängt von Anlagengröße, Standort und Verschmutzungsgrad ab. Gemeinsam analysieren wir Ihre Anlage und empfehlen Ihnen das passende Reinigungskonzept.
Unsere Reinigungslösungen im Überblick
solarROBOT compact
Für landwirtschaftliche sowie kleinere und mittlere Dachanlagen bis ca. 200 kWp. Der Reinigungsroboter kann eigenständig durch den Anlagenbetreiber eingesetzt werden und wird inklusive Ladestation geliefert. CE-zertifiziert und speziell für den wirtschaftlichen Eigenbetrieb entwickelt.
solarROBOT pro
Für mittlere Gewerbe- und Freiflächenanlagen. Mit einer Arbeitsbreite von bis zu 2 Metern und teilautomatisiertem Betrieb eignet sich der solarROBOT Pro für eine effiziente Reinigung größerer Modulflächen.
solarROBOT ultimate
Für Großanlagen und Freiflächenprojekte. Mit einer Arbeitsbreite von 2,4 Metern, wartungsfreiem Kettenantrieb und hoher Flächenleistung wurde der solarROBOT Ultimate für den professionellen Einsatz auf großen Photovoltaikanlagen entwickelt.
solarBRUSH 600
Die handgeführte Reinigungslösung für Sonderkonstruktionen, komplexe Dachgeometrien und professionelle Reinigungsdienstleister. Ideal für Einsatzbereiche, in denen Reinigungsroboter konstruktionsbedingt nicht eingesetzt werden können.
Für landwirtschaftliche sowie kleinere und mittlere Dachanlagen bis ca. 200 kWp. Der Reinigungsroboter kann eigenständig durch den Anlagenbetreiber eingesetzt werden und wird inklusive Ladestation geliefert. CE-zertifiziert und speziell für den wirtschaftlichen Eigenbetrieb entwickelt.
Für Großanlagen und Freiflächenprojekte. Mit einer Arbeitsbreite von 2,4 Metern, wartungsfreiem Kettenantrieb und hoher Flächenleistung wurde der solarROBOT Ultimate für den professionellen Einsatz auf großen Photovoltaikanlagen entwickelt.
Die handgeführte Reinigungslösung für Sonderkonstruktionen, komplexe Dachgeometrien und professionelle Reinigungsdienstleister. Ideal für Einsatzbereiche, in denen Reinigungsroboter konstruktionsbedingt nicht eingesetzt werden können.
Alle Systeme reinigen chemie- und seifenfrei mit Reinwasser und ermöglichen eine materialschonende Reinigung von Photovoltaikanlagen.
Wir analysieren Ihr Anlagenportfolio, berechnen Ihren individuellen Reinigungsbedarf und empfehlen das wirtschaftlich optimale Reinigungskonzept – von der Einzelanlage bis zum Multisite-Park.
ppm beschreibt die Menge gelöster Stoffe im Wasser. Je niedriger der Wert, desto reiner ist das Wasser und desto besser eignet es sich für die professionelle Reinigung.
Für die Reinigung von PV-Anlagen wird ein Wert unter 30 ppm empfohlen. Dadurch trocknet das Wasser nahezu rückstandsfrei auf.
Für die Reinigung von PV-Anlagen und Fassaden wird in der Regel ein Wert unter 30 ppm empfohlen. Für Glasflächen gelten Werte unter 15 ppm als ideal.
Leitungswasser enthält Kalk, Mineralien und Salze. Diese bleiben beim Verdunsten auf der Oberfläche zurück und können die Wiederverschmutzung fördern.
Brunnenwasser enthält häufig zusätzliche Schwebstoffe und Verunreinigungen, die Filtersysteme schneller belasten oder verstopfen können.
Je höher die Wasserhärte, desto mehr Mineralien und Kalk müssen aus dem Wasser entfernt werden. Dadurch steigen die Anforderungen an die Wasseraufbereitung.
Berechnen Sie Ihren individuellen Ertragsverlust mit dem hyCLEANER Solar-Verlustrechner.
Wir empfehlen das wirtschaftlich passende Reinigungskonzept für Ihre Anlage.
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